Fasnacht

Geschichte

Narrenbaum

Die "Fasent" besitzt in Oppenau einen hohen Stellwert! Erstmals erwähnt wurde die Oppenauer Fasent mit der "Fasent-Gesellschaft" im Jahre 1878. Am 11.11.1961 wurde dann die "Narrenzunft Oppenauer Schlappgret e. V." ins Leben gerufen und im Jahr 1982 wurde der Beitritt zum Verband Oberrheinischer Narrenzünfte vollzogen.

Gruppen

Narrenzunft Oppenauer Schlappgret e. V.

Oppenauer Schlappgreten

Die von Oberzunftmeister Meinrad Birk geleitete Narrenzunft zählt rund 180 aktive und 300 passive Mitglieder. Hästräger sind die Schlappgreten und die Pfifferli. Für Jugendliche bis 16 Jahre gibt es die Moosgeister unter der Leitung des Moospfaffs. Für Farbe in der Fasent sorgen der Fanfarenzug, die Mädchen der großen und der kleinen Garde, der Elferrat und die Ausscheller.

Sonstige Fasentsgruppen

Brauchtum

Schmutziger Durschdig

In Oppenau beginnt die Fasent so richtig erst mit dem Schmutzigen Durschdig. Dieser Tag beginnt früh morgens um 6 Uhr durch das Wecken des Fanfarenzuges zusammen mit den Aktiven der Narrenzunft. Abends um 19.11 Uhr beginnt am Stadttor der Hemdglunkerumzug.
Zur Schlüsselübergabe des Rathausschlüssels an den Zunftrat tanzen die Schlappgreten zur Musik des Fanfarenzugs um das Feuer. Von jetzt an bis Aschermittwoch hat die Narrenzunft das Zepter in der Hand.

Rosenmontag

Am Rosenmändig, einem der wichtigsten Tage, beginnt um 14.11 Uhr der große Umzug mit anschließendem bunten Treiben in der Stadt.

Bacchus

Der Bacchus ist das Sinnbild in Form einer ausgestopften, lebensgroßen Puppe der Oppenauer Fasent. Am Schmutzigen Donnerstag wird er ins Zentrum von Oppenau gebracht. Von dort wacht er bis zum Aschermittwoch über die Oppenauer Fasent.
Am Aschermittwoch wird er dann aus seinem Amt entlassen und mit lautem Wehklagen zur Rebstockbrücke gebracht. Nach dem Vortragen der Missetaten von Oppenauer Bürgern wird der Bacchus verbrannt. Dieses Ritual bildet das Ende der Fasentkampagne.

 

Wissenswertes

Ansprechpartner

Narrenzunft Oppenau

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