. Die Oppenauer Mehrzweckhalle

Die Oppenauer Mehrzweckhalle als Sport- und Kulturzentrum


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Die Oppenauer "Gute Stube" für Kultur, Geselligkeit und Sport

Günter — Bimmerle — Halle in der Einmatt

Eine Stadt wie Oppenau mit mehr als 5.000 Einwohnern muss ihren Bürgern nicht nur Wohnraum und Schulen anbieten, sondern auch vor Ort Angebote des kulturellen, geselligen und sportlichen Lebens ermöglichen. Die Stadt muss eine Infrastruktur schaffen und bereitstellen, um den verschiedenen Anbietern, gemeinnütziger oder kommerzieller Ausrichtung, Raum zu geben, ihr Angebot für die Bürger so zu präsentieren, dass es auch gerne angenommen wird. Dieses Angebot ist ein wichtiger Teil der Attraktivität und der Lebensqualität einer Stadt.

Die Erfüllung dieser Anforderung ist mit der Günter — Bimmerle — Halle hervorragend gelungen.

Kurze Beschreibung der Halle

Die im Frühjahr 2004 eröffnete Günter Bimmerle Halle bietet die idealen Voraussetzungen für Veranstaltungen in den Bereichen Kultur, Gastronomie und Sport in einer angemessenen Größenordnung für die Bürger der Stadt Oppenau.

Knapp außerhalb der historischen Altstadt gelegen, schmiegt sich der Hallenkomplex harmonisch in das Gelände und bildet mit dem nahen Schwimmbad das Freizeitzentrum Oppenau — Einmatt.

Die optimale Trennung zwischen dem Sportbereich und der Mehrzweckhalle lässt es zu, kulturelle und gastronomische Veranstaltungen in einem angenehmen Ambiente zu gestalten, während die sportlichen Events in einer ausschließlich und optimal für den Sport vorgesehenen Umgebung ablaufen.

Die Halle ist gegen den Berg in Betonbauweise ausgeführt, während die übrigen Bauteile in Holzbauweise erstellt wurden. Dies ist vor allem darin begründet, dass in Oppenau seit Jahrhunderten Holz be- und verarbeitende Handwerks- und Industriebetriebe zu Hause sind.

Mit einer Gesamtnutzfläche von 2.317,92 qm bietet die Halle Raum für alle denkbaren Anforderungen.

Durch die gemeinsame Nutzung der Heizungsanlage des Schwimmbads ist sichergestellt, dass auch im kältesten Winter angenehme Temperaturen in allen Bereichen der Halle herrschen.

Die im Foto und auf dem Grundriss ersichtliche Raumaufteilung hat sich inzwischen als optimale Lösung erwiesen.

Der gemeinsame Parkplatz bietet genügend Platz für die Besucher der Halle oder auch des Schwimmbads.

Die Kulturhalle bietet bei kulturellen Theater- und Konzertveranstaltungen Sitzplätze für rund 600 — 650 Personen bei Bestuhlung in Reihen; werden Tische und Stühle für Gastronomie und Geselligkeit eingesetzt, so ist für bis zu 360 Personen ausreichend Platz.

Die Sporthalle ist für die folgenden Sportarten vollständig eingerichtet: Handball, Volleyball, Basketball und Geräteturnen. Die Galerie im ersten Stock bietet bei Sportveranstaltungen den bis zu 200 Besuchern Stehplätze mit optimalen Sichtverhältnissen auf das Spielgeschehen.

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Entstehungsgeschichte der Halle

Lange kämpfte die Stadt Oppenau um eine moderne Halle für ihre Bürger

Es war bereits 1986 abzusehen, dass weder das alte Schwimmbad, noch einer der damaligen Versammlungsräume in den örtlichen Gaststätten oder Schulen und kirchlichen Räumen künftigen Anforderungen gerecht werden würde. Neue Ziele wurden daher gesetzt:

  • Ein neues Schwimmbad
  • Eine Mehrzweckhalle für Kultur- und Sportveranstaltungen

Ein Förderverein Schwimmbad und Mehrzweckhalle e.V. wurde 1986 gegründet. Das große Engagement der Bürgerschaft manifestierte sich darin, dass zeitweise mindestens jeder zehnte Einwohner der Stadt zahlendes Fördermitglied war.

Der Verein erwirtschaftete über die Jahre unter dem Vorsitzenden, Herrn Bürgermeister Thomas Grieser, insgesamt Mittel in Höhe von rund 510.000 Euro durch verschiedene, jährlich wiederkehrende Veranstaltungen wie: Weihnachtsmarkt, Wohltätigkeitsball, Stadtfest, und andere Aktivitäten und Spendenaktionen.

Bereits im Jahr 1991 erhielt Oppenau sein modernes Freizeitbad, der Förderverein konnte damals ca. 160.000 Euro (umgerechnet) dazu beisteuern.

Auf die Halle musste länger gewartet werden

In Zeiten knapper öffentlicher Kassen musste das Hallenprojekt leider auf die lange Bank geschoben werden. Die möglichen Zuschüsse des Landes und das für eine Halle verfügbare Eigenkapital im Haushalt der Stadt Oppenau ließen einen Hallenbau im gewünschten Umfang und angestrebten Standard nicht zu.

Erst der Sturm Lothar hat "den Stein wieder ins Rollen gebracht". Durch den Verkauf des Sturmholzes wurde eine beträchtliche Summe dem Haushalt zugeführt. Zusammen mit dem zwischenzeitlich weiterhin angesammelten und verzinsten Kapital des Fördervereins für die Halle in Höhe von etwa 350.000 Euro konnte das Projekt in Angriff genommen werden. Das Engagement der Oppenauer Bürger ging noch weiter: die Zusage der Oppenauer Sägewerke, das Sturmholz zu schneiden und die Zusage der örtlichen Vereine, größere Eigenleistungen zu erbringen, waren dann der Durchbruch. Im September 2000 fiel im Gemeinderat die politische Entscheidung, die Halle zu bauen. Die entsprechenden Beschlüsse wurden verabschiedet und mögliche Fördergelder von der öffentlichen Hand mussten beantragt werden.

Der Bau der Halle

Und dann ging es sehr schnell, wie diese stark geraffte Zeittafel zeigt:

Bauantrag 06 / 2001

Baugenehmigung 05 / 2002

Regierungspräsidium bewilligt Zuschuss 08 / 2002

Vorarbeiten / Wasserhaltung / Drainage 09 / 2002

1. Spatenstich 11 / 2002

Richtfest 10 / 2003

Geplante Fertigstellung 02 / 2004

Tag der offenen Tür 20.03.2004

Einweihungsfeierlichkeiten 21.03.2004

Bildergalerie vom Baufortschritt

Vom "ersten Spatenstich" bis zur ersten Bestuhlung für die Einweihungsfeierlichkeiten.

 

 

Die örtlichen Vereine

Beim Ausbau der Hallen machten die örtlichen Vereine ihr Versprechen wahr. Der Beitrag der Oppenauer Vereine war weit über 1.000 Stunden Arbeit, die von rund 100 Mitgliedern geleistet wurden. Fachleute aus den lokalen Holzverarbeitungsbetrieben leiteten den freiwilligen Arbeitseinsatz dieser Truppe und sicherten beste Arbeitsqualität auf professionellem Niveau. Unter anderem wurden z.B. bei der 850 qm großen Verkleidung der Innenflächen 36.000 Schrauben verarbeitet.

An der Eigenleistung waren maßgeblich beteiligt:

  • TuS Oppenau: Fußball, Handball, Turnen, Volleyball
  • Stadt- und Kirchspielskapelle Oppenau
  • Narrenzunft Oppenau
  • Harmonikaverein Maisach
  • Harmonikaverein Lierbach
  • Tennis- und Skiclub Oppenau
  • Renchtäler Trachtentanzgruppe
  • und viele weitere Helfer

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Die festliche Einweihungsfeier

Das Fest-Wochenende

In der Acher — Rench — Zeitung Ausgabe vom 20. März 2004 wurden die Einwohner von Oppenau und Umgebung wie folgt eingeladen:

Heute und morgen ist die Bevölkerung eingeladen, die Günter — Bimmerle — Halle in Augenschein zu nehmen. Jede halbe Stunde gibt es Führungen. Die Handballer sorgen für die Bewirtung.

Samstag, 20. März: Tag der offenen Tür von 13 bis 19 Uhr. Auftreten werden die Jugend der Stadt- und Kirchspielskapelle, die Jugend der Renchtäler Trachtentanzgruppe und der Harmonikavereine aus Löcherberg und Lierbach. Parallel dazu zeigen in der Sporthalle die Turnabteilung des TuS Oppenau und die Volleyball-Damen, die eine Spielrunde absolvieren, ihr Können.

Sonntag, 21. März: 11 Uhr: Festakt; ab 14 Uhr konzertieren die Stadt- und Kirchspielskapelle, der Männergesangverein ªWaldlust´ Ibach, der Gemischte Chor ªSängerbund´ Oppenau und der Harmonikaverein Ramsbach. Ab 13:30 Uhr kann die Handballabteilung des TuS Oppenau erstmals in ihrer 50-jährigen Geschichte einen richtigen ªHeimspieltag´ mit vollem Programm organisieren.

Die Halle wird gerne voll und ganz akzeptiert

Mit dieser gelungenen Einweihungsfeier wurde die Gesamtanlage den Bürgern vorgestellt und "übergeben" und diese Bürger, jung und alt, ergriffen gerne Besitz von den beiden Hallenbereichen. Die Hallenkapazität und die Belastbarkeit der Infrastruktur wurden hierbei gleich ausreichend getestet und bestanden diese erste kritische Prüfung zur Zufriedenheit der Besucher und auch der Verantwortlichen.

Bildergalerie von den Einweihungsfeierlichkeiten

Hallentotale vom Promenadenweg mit Szenen von den Feierlichkeiten in Sport- und Kulturhalle.

 

 

 

 

 

Die Bürger sind stolz auf ihre Günter — Bimmerle — Halle

Die Oppenauer Bürger können mit Fug und Recht stolz auf "ihre Halle" sein, denn sie haben durch ihr Engagement, und zusammen mit einer substanziellen Spende des hiesigen Unternehmers Günter Bimmerle, sich ein echtes Kleinod im Wert von knapp vier Millionen Euro geschaffen.

Die Festredner
Die Ansprachen der hochrangigen Festredner brachten daher auch zum Ausdruck, dass die Stadt Oppenau in diesen schweren Zeiten wirklich vorbildlich gehandelt hat.

Begrüßung und Worte zum Bauvorhaben

Bürgermeister Thomas Grieser

Grußwort der Landesregierung Baden-Württemberg

Willi Stächele MdL, Minister für Ernährung und Ländlichen Raum

Grußwort des Regierungspräsidenten

Dr. Sven von Ungern-Sternberg

Zum Bau der Sport- und Mehrzweckhalle — Schlüsselübergabe

Architekt Eberhard Strobel

Grußwort des Namensgebers

Unternehmer Günter Bimmerle

Kirchliche Weihe

Pfarrer Kimmig und
Pfarrer Wieland-Gölz

Die örtlichen Vereine präsentieren sich

Vor allem die beim Ausbau der Halle engagierten Vereine hatten dann auch das Privileg und die Gelegenheit, bei den Eröffnungsveranstaltungen an beiden Tagen einen Einblick in ihre Vereinsarbeit zu geben. Sie konnten mühelos den Beweis erbringen, dass diese herrliche Halle für die Stadt Oppenau und ihre Bürger wirklich notwendig ist.

Beurteilung der neuen Halle

Einhellig waren die Besucher der Meinung, dass hier eine phantastische Infrastruktur zur Erfüllung vielfältiger Anforderungen und damit zum Nutzen und Wohle der Bürger erstellt wurde.

Und um diesen Bedarf deutlich zu unterstreichen, wurde ausgiebig bis spät in die Nacht gefeiert.

Die Günter — Bimmerle — Halle wurde nicht nur eröffnet, sondern sie wurde richtiggehend "gebührend eingeweiht".

 

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Veranstaltungsmöglichkeiten

Die ideale Struktur des Hallenkomplexes ist rundum geeignet sowohl für Kulturelles, als auch für gesellschaftliche Veranstaltungen und Sport.

Die strikte Trennung der Kulturhalle und der Sporthalle erlaubt sogar, solche Veranstaltungen parallel abzuhalten, soweit nicht die Kücheneinrichtung für beide Bereiche beansprucht wird.

Das Foyer kann für den "Sektempfang" vor / nach oder in der Pause der Veranstaltung mit Stehtischen dekorativ gestaltet werden.

Bei gutem Wetter kann sogar der Platz vor dem Eingang für Begrüßung oder Stehempfang genutzt werden, da er mit glattem Stein ausgelegt und teilweise überdacht ist..

Kulturhalle

Die 125 qm große Bühne lässt genug Raum für alle Arten von Darbietungen. Die Kulturhalle ist somit geeignet für Veranstaltungen von der Kleinkunst über Theatervorstellungen, Tanzdarbietungen oder Musikdarbietungen von Chören, bzw. Orchestern mit über 50 Personen.

Die Raumaufteilung der Halle erlaubt, die Bestuhlung für 250 bis 600 Personen auszulegen, so dass immer der geeignete Rahmen (Eindruck des "vollen Hauses") für eine Veranstaltung gesichert ist.

Der Parkettfußboden gibt eine angenehmere Atmosphäre als der Fußboden einer Sporthalle, er ist auch besser für geeignet für klassische Tanzveranstaltungen.

Gesellschaftliche Veranstaltungen

Die Infrastruktur erlaubt die Bewirtung in gepflegtem Ambiente von bis zu 350 Personen, aber auch Großveranstaltungen wie Disko Nights sind möglich, mit mehr als 1.200 Personen, wobei dann beide Hallenbereiche zusammen genutzt werden.

Bei gastronomischen Veranstaltungen können entweder runde Tische für ca. 8-10 Personen oder rechteckige Tische für jeweils 4-6 Personen genutzt werden. Die Anordnung der Tische ist frei gestaltbar und erfolgt nach den Vorstellungen des Veranstalters unter Beachtung der Sicherheitsbestimmungen. Schmückende Ausgestaltung der Kulturhalle mit Blumengebinden kann durch örtliche Betriebe vorgenommen werden.

Die Bewirtung kann durch externe Catering Anbieter, durch versierte Oppenauer Gastwirte oder in Eigenregie erfolgen.

Sporthalle

Die Sporthalle ist bestens geeignet für Handball, Volleyball, Basketball und Geräteturnen. Alle Geräte und Markierungen sind vorhanden, die Größe der Umkleidekabinen erlaubt auch die Ausrichtung von kleineren Turnieren.

Die strikte Trennung des Besucherbereichs im ersten Stock von der Sporthalle trägt mit zum ordnungsmäßigen, ungestörten Ablauf von Sportveranstaltungen bei.

Alltagstauglichkeit

Die Halle hat sich in ihrem Aufbau und ihrer Struktur bereits in kurzer Zeit sehr bewährt. Die bisherigen Veranstaltungen im ersten "Geschäftsjahr" waren von Erfolg gekrönt und verliefen zur Zufriedenheit der Besucher und damit auch der jeweiligen Veranstalter.

Bisherige Veranstaltungen

Steigende Besucherzahlen bei den Veranstaltungen sprechen für die immer bessere Akzeptanz der Halle bei allen Arten von Veranstaltungen. Das Einzugsgebiet der Besucher hat sich deutlich vergrößert, auch von weiter her kommen inzwischen die Besucher zu den Veranstaltungen in der Günter — Bimmerle — Halle.

Kultur

Alle Musikveranstalter sind mehr als zufrieden mit der Akustik der Kulturhalle, sowohl bei Gesangskonzerten, bei klassischer Musik, wie auch durch größere Kapellen wurde die gute Akustik immer wieder unter Beweis gestellt.

Unter anderem waren in Oppenau bereits auf der Bühne:

  • Kulturelles Oppenau
  • Galakonzert der Stadt- und Kirchspielskapelle
  • C Harmonists
  • Glenn Miller Revival Band
  • Die Kapriziösen
  • Zieh- und Zupfkapelle

Gesellschaftliche Veranstaltungen

Verschiedene Veranstaltungen, mit und ohne musikalische Begleitung fanden statt:

  • Hochzeit Bimmerle mit ca. x00 Personen
  • BaWü Open Meisterschaften der Gleitschirmflieger — Wettkampfbüro und Ausstellung von Gerätschaften
  • SWR Dance Night mit ca. 1.200 Personen
  • DRK Landestagung
  • Öffentliche Gemeinderatssitzungen
  • Sylvester Gala der Stadt Oppenau mit ca. 150 Gästen, Diner, Tanz und musikalische Darbietungen

Sport

  • Im Bereich des Erwachsenen- und Jugendsports finden regelmäßige Ligaspiele des TuS Oppenau statt.
  • Regelmäßige Trainingseinheiten der Oppenauer Vereine.
  • Bereits nach kurzer Zeit konnten insbesondere die Sportler des TUS Oppenau erste Erfolge erringen, die sicher auch auf die besseren Trainingsmöglichkeiten zurückzuführen sind.
  • Schulsport

Messeveranstaltungen

Der Ostermarkt der Oppenauer Geschäfte im Frühjahr 2004 mit rund dreißig Anbietern und Hunderten von Besuchern aus dem ganzen Renchtal war ein so großer geschäftlicher Erfolg, dass diese "Messe" auch für 2005 bereits ausgebucht ist.

Konferenzräume

Die Kulturhalle kann mit einer mobilen Wand geteilt werden (ca. 1/3 als Raum für Besprechungen, für Präsentationsstände oder Bufett, ca. 2/3 der Gesamtfläche mit der Bühnenanlage, normal bestuhlt oder mit Tischen versehen). Somit sind Veranstaltungen jeglicher Art und Größenordnung möglich.

Die vorhandene Infrastruktur mit allem modernen, technischen Equipment wie Leinwand, Beamer, Mikrofonanlage, Beschallung, Beleuchtung, Regieraum, etc. steht dem Veranstalter zur Verfügung, eigene Geräte können ggf. integriert werden.

Feiern

Geschäftlich: Betriebsfeiern, Produkteinführungen

Für Betriebsjubiläen, Jahresfeiern oder andere Anlässe in Ihrem Unternehmen bietet die Günther — Bimmerle — Halle den angemessenen, ansprechenden Rahmen.

Privat: Hochzeiten, Geburtstage, Jubiläen

Auch Privatpersonen können ihre Jubelfeiern in der Halle individuell gestallten und zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

Gastronomie

Der Küchenbereich erlaubt ohne Probleme die Bewirtung von mehreren hundert Personen. Bei gepflegter Gastlichkeit können bis zu ca. 350 Personen, bequem sitzend, versorgt werden, bei anderen Anforderungen können entsprechend auch mehr Personen verköstigt werden.

Wobei das Foyer sehr gut geeignet ist für begleitende Bewirtung vom Typ "Sektempfang".

 

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Weitere Informationen für Veranstalter

Preisliste und Vertragsmodalitäten

Bei der Stadtverwaltung Oppenau kann eine aktuelle Preisliste angefragt werden, aus der ersichtlich ist, mit welchen Kosten Sie für Ihre Veranstaltung rechnen müssen.

Allgemein

Die Hallen können sowohl von kommerziell orientierten Veranstaltern als auch von gemeinnützigen Vereinen und von Privatpersonen gemietet werden.

Der Küchenbereich kann ebenfalls mitgemietet werden, auch hier entscheidet die Form der Nutzung über den Preis. Denkbar ist eine Nutzung als Minimallösung wie z.B. der Verkauf von Getränken und angelieferten Brötchen über Service mit warmem Essen bis hin zum Betrieb durch einen kompetenten Gastronomen oder Catering Service.

In allen Fällen ist die Endreinigung durch die Beauftragten der Stadt Oppenau vorbehalten. Die Stadt will dadurch ein gleichbleibendes Niveau sicherstellen, so dass immer allen Nutzern die Günter — Bimmerle — Halle in gleich gutem Zustand übergeben werden kann und dass die Substanz der Halle erhalten bleibt.

Kulturhalle

Die Preise richten sich nach der Größe der gemieteten Fläche (Ganze Halle, ca. 2/3 Halle mit Bühne, ca. 1/3 Halle ohne Bühne), der Dauer der Veranstaltung und der bereitgestellten Infrastruktur wie Ton- / Lichttechnik und Küche.

Terminabsprachen sind unter Berücksichtigung von Veranstaltungen der Stadt Oppenau und den bereits bestehenden langfristigen Verträgen möglich.

Sporthalle

Die Sporthalle wird als Gesamtbereich für Sportveranstaltungen mit Umkleide- und Duschbereich angeboten. Sie kann aber auch als reine Veranstaltungshalle mit Zuschauergalerie und Regieraum genutzt werden.

Terminabsprachen müssen die durch den Verbandssportbetrieb festgelegten Termine berücksichtigen.

Reservierungen

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Stadt Oppenau, wo man auch gerne Termine mit Ihnen abstimmt und Ihnen Ihre Reservierung bestätigt.

Touristinfo Oppenau

Almendplatz
77728 Oppenau
Telefon: 07804 — 91 08 30
Info@Oppenau.de

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Die Historie des "Auf und Ab" auf dem Weg zur Mehrzweckhalle

Ziel eines langen Weges erreicht

In der regionalen Presse, der Acher — Rench — Zeitung, Ausgabe vom 20./ 21. März 2004 wurde passend zur Eröffnung der lange Weg in Stichworten beschrieben.

Chronologie zum Bau der Sport- und Mehrzweckhalle Oppenau — eine Bereicherung des Gemeindelebens

Der Weg zum Bau einer Sport- und Mehrzweckhalle — eine Chronologie:

  • März 1985: Antrag der örtlichen Vereine zum Bau einer Sport- und Mehrzweckhalle. Der Gemeinderat beauftragt die Verwaltung, die Finanzierbarkeit der Sport- und Mehrzweckhalle zu untersuchen und alternative Standorte aufzuzeigen.
  • 15. April 1986: Amtsantritt von Bürgermeister Thomas Grieser.
  • Oktober 1986: Der Förderverein "Schwimmbad und Mehrzweckhalle e. V." wird auf Initiative von Thomas Grieser gegründet. Von 1987 bis 2003 jährliche Ausrichtung des Stadtfestes zu Gunsten des Vereins.
  • Mai 1990: Gemeinderat beschließt den Bebauungsplan "Einmatt" als Planungsgrundlage für die Mehrzweckhalle.
  • Februar 1991: Der Gemeinderat beschließt, für die Mehrzweckhalle einen formellen Antrag auf Fachförderung im Rahmen des Sportstättenbaus beim Regierungspräsidium Freiburg zu stellen.
  • März 1991: Regierungspräsidium Freiburg bestätigt den Bedarf einer Sporthalle in den Abmessungen 22m / 45m / 7m oder 27m / 45m / 7m mit reduziertem Nebenraumbereich. Der Zuschuss beträgt voraussichtlich rund eine Million Mark.
  • 1991: Das beheizte Schwimm- und Erlebnisbad wird gebaut.
  • September 1994: Der Gemeinderat beauftragt die FH Darmstadt, Studenten im Rahmen einer Semesterarbeit Entwürfe für eine Halle erstellen zu lassen.
  • 15. Dezember 1994: Zusage des Regierungspräsidiums Freiburg über den Zuschuss für eine Sporthalle mit den Abmessungen 27m / 45m / 7m. Kosten der Maßnahme 6,5 Millionen Mark: förderfähige Kosten beziehungsweise zugrunde gelegter Pauschalbetrag 4,16 Millionen Mark; Zuschuss: 625.000 Mark.
  • Juli 1995: Prof. Glucker stellt die von den Studenten der FH Darmstadt erarbeiteten Hallenentwürfe vor.
  • Februar 1996: Das Regierungspräsidium Freiburg stellt keine Förderung aus dem Ausgleichsstock in den Jahren 1997 und 1998 in Aussicht.
  • Februar 1997: Der Gemeinderat diskutiert Waldverkauf zur Finanzierung der mehrzweckfähigen Sporthalle.
  • Mai 1997: Der Gemeinderat lehnt den Waldverkauf ab. Dadurch ist die Finanzierung der Halle nicht möglich.
  • Juli 1997: Das Regierungspräsidium Freiburg lehnt die Verlängerung der Projektförderung zum Bau einer mehrweckfähigen Sporthalle ab.
  • 26. Dezember 1999: Orkan "Lothar" richtet im Gemeindewald der Stadt Oppenau große Schäden an.
  • September 2000: Der Gemeinderat beschließt erneut, den Bau einer Mehrzweckhalle in Angriff zu nehmen und beauftragt die Verwaltung, alles zu veranlassen, damit ein Zuschuss über den Ausgleichsstock beantragt werden kann. Außerdem wird die überwiegende Verwendung des Baustoffes Holz beschlossen.
  • Januar 2001: Gemeinderat beschließt Mehrzweckhalle mit getrennten Funktionsbereichen. Er beauftragt die Verwaltung, Mittel aus dem Ausgleichsstock zu beantragen und den Planungsauftrag an Architekt Eberhard Strobel Gau-Algesheim / Pfalz, zu vergeben. Die örtliche Bauüberwachung übernimmt das hiesige Architekturbüro Gerhard und Uta Koch.
  • Februar 2001: Das Regierungspräsidium Freiburg bestätigt Einplanung einer Zuwendung für die Mehrzweckhalle in Höhe von 720.000 Mark über das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum.
  • März 2001: Der Gemeinderat beschließt die Änderung des Bebauungsplans aufgrund der Vergrößerung des Baufensters.
  • Juli 2001: Der Verteilungsausschuss für den Ausgleichsstock beim Regierungspräsidium Freiburg lehnt eine Investitionshilfe für den Bau der Mehrzweckhalle ab.
  • Januar 2002: die Verwaltung beantragt erneut Mittel aus dem Ausgleichstock, Minister Willi Stächele und Landtagsabgeordneter Volker Schebesta unterstützen den Antrag.
  • Mai 2002: Das Landratsamt Ortenaukreis erteilt die Baugenehmigung.
  • August 2002: Regierungspräsidium Freiburg bewilligt Zuschuss aus dem Ausgleichsstock 2002 in Höhe von 450.000 Euro und Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum in Höhe von 512.000 Euro.
  • September 2002: Gemeinderat vergibt die Arbeiten zum Bau der Halle.
  • November 2002: 1. Spatenstich
  • 3. Oktober 2003: Richtfest auf der "Einmatt"
  • Februar 2004: Der Förderverein "Schwimmbad und Mehrzweckhalle" übergibt 350.000 Euro zur Finanzierung der Halle. Er hat damit seinen Satzungszweck erreicht.
  • 21. März 2004: Die "Günter — Bimmerle — Halle" wird eingeweiht. Für das Gemeindeleben ist die Halle eine ungeheure Bereicherung. Bereits jetzt, ohne Berücksichtigung des Sportsektors, weist die Kulturhalle bis zum Herbst sechzig feste Termine auf. Die ersten Großveranstaltungen sind der Oppenauer Ostermarkt am Samstag, 3. April und das Galakonzert der Stadt- und Kirchspielskapelle am Ostersonntag, 11. April.

Auf viele Veranstaltungen, deren Ausrichtung in Oppenau bisher nicht möglich war, darf man sich schon jetzt freuen.

HORST HOFERER

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Veranstaltungskalender

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