. Stadtgeschichte
Stadtgeschichte : kath. Pfarrhaus : evang. Pfarrhaus
Aus zwei Siedlungen ist Oppenau entstanden. Im offenen Talbecken der Rench hatte sich im 12. und 13. Jahrhundert um die Gerichtsstätte und um die Kapelle die dörfliche Siedlung Noppenouwe gebildet. Der Bischof von Straßburg gründete daneben am Anfang des 14. Jahrhunderts eine städtische Siedlung, die den Namen des Dorfes übernahm. Diese lag zu Füßen der vom Kloster Allerheiligen erbauten Friedburg, am Ausgang des Lierbachtales.

Die wirtschaftliche Ursache der Stadtgründung war der Straßenverkehr über den Kniebispass; denn unmittelbar hinter der Stadt beginnt die Oppenauer Steige, welche die kürzeste Verbindung zwischen Straßburg und Stuttgart ist. In Oppenau mußte Vorspann genommen werden. Es entstanden mehrere Herbergen und Gastwirtschaften und Handelsleute ließen sich nieder

1615 brannte die Stadt vollständig nieder und wurde nach dem Plan des württembergischen Baumeisters Heinrich Schickhardt - die Herrschaft war 1592-1664 an den Herzog von Württemberg verpfändet - wieder aufgebaut. Die Häuser stehen nach schwäbischer Art mit Giebelfront an der Straße.

Von den beiden Stadttoren steht noch das obere (Lierbacher) Tor, das Namen und Wappen des Bischofs von Rohan trägt und 1782 im Zuge der Stadterweiterung um 50 m hinausgerückt wurde.

Zum 1.7.1974 erfolgte im Zuge der Gemeindereform die freiwillige Eingliederung der früheren Kirchspielgemeinden Ibach, Lierbach, Maisach und Ramsbach in die Stadt Oppenau.

Oppenaus Wappen symbolisiert die mittelalterliche Stadt, deren Kennzeichen die Wehranlage ist. Das Wappen zeigt in Silber auf rotem Sockel eine Burg mit zwei spitz bedachten beknauften Zinnentürmen und einem niedrigen, giebelartigen Mittelturm. Er hat eine offene Tür und ein offenes Fenster, beiderseits und unten umschlossen von einer runden, nach außen umgeklappten roten Zinnenmauer. Es ist eine Rekonstruktion des ältesten bekannten Oppenauer Siegels, das von 1425 bis 1454 auf Urkunden zu finden ist. Oppenaus Stadtfarben sind Rot und Weiß, was an die bis 1803 dauernde bischöflich-straßburgische Herrschaft erinnert. Während der württembergischen Pfandherrschaft im 17. Jahrhundert wurde noch Gelb hinzugefügt.

Geschichte des katholischen Pfarrhauses

Von Wolfram Brümmer
Die ungewöhnliche Lage des katholischen Pfarrhauses weitab von der Pfarrkirche hat eine lange Geschichte. Um sie zu verstehen, muss man wissen, dass das heutige Oppenau aus zwei Keimzellen entstand, dem "Dorf Oppenau" und der "Stadt Friedberg".
Zuerst war da das am Zusammenfluss von Rench und Lierbach gelegene, im 11. Jahrhundert entstandene Dorf Oppenau, damals "Noppenow". "Das Dörfle" sagen heute noch die Einheimischen für das Gebiet rund um die damalige, St. Johannes dem Täufer geweihte Pfarrkirche und das bereits 1343 erwähnte Gasthaus Linde.
Etwa einen Kilometer am Lierbach aufwärts entstanden um 1300 die "Stadt und Burg Friedberg", sie werden erst im 15. Jahrhundert auch Oppenau geheißen, heute noch sagt man dafür "das obere Städtle". Diese Stadt entstand im Auftrag des Klosters Allerheiligen als befestigter Stützpunkt am Handelsweg Paris – Straßburg – Wien. Sie wurde bereits 1319 verkauft an Johann I. von Dürbheim (Diepenheim), den Bischof von Straßburg von 1307 bis 1328.
Friedberg diente lange Jahre den Fuhrleuten als Einstellstadt, vor dem Anstieg zur, bzw. nach dem Abstieg von der Zuflucht. Für die Fuhrwerke war die Strecke nach Straßburg genau eine Tagesreise.
Diese Stadt besaß eine nahe der Burg gelegene eigene Kapelle, die St Sebastian geweiht war, sie diente vor allem dem Vogt und seinen "Städtern" innerhalb der Stadtmauern.
Die Pfarrkirche der bereits 1225 erwähnten Oppenauer Pfarrei war also "im Dorf" an der Stelle der heutigen Friedhofskapelle geblieben. Diese Kapelle ist das übrig gebliebene Chorgebäude der 1464 neu erbauten und anfangs des 19. Jahrhunderts abgetragenen Kirche.
Aus alten Unterlagen weiß man, dass Johannes Bock von Kolbenstein (1298-1322) dem Bistum Straßburg sein "Gut im Dorf zu Oppenau" verkaufte. Zu diesem Gut gehörten 1346 noch das Haus und der Hof von Johannes Krieseboum "mitten im Dorf, neben dem Pfaffen Martin gelegen".
Das erste Pfarrhaus in Oppenau war also, wie üblich, bei der Kirche, am Standort der heutigen Friedhofskapelle, gewesen. Darauf deuten der heute noch von der Kleinebene kommende "Pfaffenbach" hin (heute kanalisiert), auch der dortige Straßennamen "Kirchacker" geht zurück auf den früheren aussagefähigen Flurnamen.
Dass man – die Bewohner der umliegenden Täler und die Einwohner des Städtchens – sich nicht immer wohl gewogen war, bezeugt die Geschichte einer notwendigen Baumaßnahme an der Kirche im "Dorf". Obwohl St. Johannes die Pfarrkirche für das ganze Tal war, verweigerten die "Städter" ihren finanziellen Beitrag jahrzehntelang und renovierten lieber die Sebastiankapelle (1492 neu geweiht).
Der Pfarrer Chrysostomus Faber zog 1644, kurz vor Ende des Dreißigjährigen Kriegs, weg von der Kirche in der "Dorfmitte". Wollte er näher bei der ummauerten Stadt sein, oder näher an der von den "Städtern" genutzten Kapelle St. Sebastian? Es ist nicht überliefert. Jedenfalls kaufte er im Auftrag des Klosters Allerheiligen ein Haus mit Garten "vor dem Graben" für 26 Gulden und machte es zum Pfarrhaus.
Die Lage des neu erworbenen Hauses am westlichen Stadtrand war direkt außerhalb des unteren Stadttores, d.h. ungefähr beim heutigen "Technischen Rathaus". Die Pfarrkirche blieb aber im Dorf! Dieses Pfarrhaus war nur kurz vom Pfarrer bewohnt, bald ging es über an das Kapuzinerkloster.
Im Jahr 1668 errichteten die Kapuziner ihr Kloster mit der Kapelle St. Johannes Evangelist dort, wo heute das Rathaus steht, d.h. in direkter Nachbarschaft zum Pfarrhaus. Die Kapuziner versahen dann auch den Gottesdienst in St. Sebastian.
Um 1680 war Christopherus Schreckenfuchs Pfarrer, in seine Zeit fällt der Kauf des Geländes über dem Lierbach durch Kloster Allerheiligen. Dort, noch weiter weg von der Pfarrkirche, ließ Abt Anastasius Schlecht (ab 1657 Prior, später Abt in Allerheiligen bis 1691) im Jahr 1687 das katholische Pfarrhaus erbauen. Daran erinnert ein noch vorhandener, nahezu türgroßer Erinnerungsstein, der an diesem Gebäude war. Allerheiligen überließ das alte, nun überflüssige Pfarrhaus 1687 für 10 Gulden den Kapuzinern zum Abriss.
Das neue Pfarrhaus war ein zweistöckiger Bau mit Fruchtspeicher, ferner entstanden eine Scheune, Ställe und ein Hühnerhaus auf dem großen Grundstück.



Auf dem Bild aus der Zeit um 1800 kann man die Klostergebäude auf der Allmend vor dem Stadttor erkennen, eines der Gebäude nahe dem Stadttor muss auf dem Gelände des Pfarrhauses der Jahre 1644 – 1687 stehen. Rechts unten ist der Steg über den Lierbach zu sehen, der zum neuen Pfarrhaus führte, von dem leider kein Bild existiert.
Die Pfarrkirche St. Johann auf dem Berge lag links außerhalb des Bildrands. Der Weg des Pfarrers vom Wohnsitz zur Kirche war also weit mehr als ein Kilometer, von dieser Strecke ist etwa knapp die Hälfte auf dem Bild zu sehen.
Als man das Kapuzinerkloster um 1829 abriss, bestand zeitweise der Plan, die Klosterzellen der Kapuziner und die Ökonomiegebäude des Klosters stehen lassen und zu einem Pfarrhaus nahe bei der neuen Stadtkirche umbauen.
Dem widersetzte sich wohl Pfarrer Franz Xaver Rapp. Er versah seinerzeit das Amt seit 1821 bis 1846. In seine Zeit fällt der Bau der gegenwärtigen Stadtkirche St. Johannes Baptist und des heutigen Pfarrhauses.
Der erste Kirchenbau, der in Nord-Süd Richtung quer zum Tal stehen sollte, stürzte 1824 als Rohbau ein. Die Kirche wurde dann nach den Plänen von Johannes Weinbrenner ab 1826 in üblicher Ost-West Richtung errichtet und am 23. Dezember 1827 feierlich bezogen.
Kaum stand die Kirche, nahm Pfarrer Rapp weitere Baumaßnahmen in Angriff, bzw. er war eine der treibenden Kräfte dabei: In den Jahren 1829-30 wurde das heutige Rathaus, anschließend das damalige Schulgebäude direkt daneben gebaut. Diesen Baumaßnahmen hatte das Kapuzinerkloster weichen müssen.
Da der badische Staat den Besitz des Klosters Allerheiligen vereinnahmt hatte, war er nun auch in der Pflicht, früher vom Kloster getragene Baumaßnahmen zu finanzieren. So kam es, dass ein neues Pfarrhaus vom badischen Staat 1831/32 jenseits des Lierbachs errichtet wurde.
Dieser Neubau des Pfarrhauses am Lierbach sollte das alte ruinöse Gemäuer aus dem 17. Jahrhundert zu ersetzen.
In seinem Rückblick schreibt Rapp: "Im Jahre 1834 brachte ich eine neue Wohnung für den Pfarrer zustande". Es ist das heutige Pfarrhaus, dessen Ursprung also auf das Jahr 1687 zurückgeht. Es ist überliefert, dass Pfarrer Rapp nichts vom alten Gebäude stehen ließ – es wurde 1837 abgerissen.
Berücksichtigt man des Pfarrers regen Baufleiß, überrascht es nicht, dass dieses geräumigere Pfarrhaus komplett neu gebaut wurde. Es ist also das vierte Pfarrhaus in Oppenau am dritten Standort.
Dieses Gebäude wurde 2005 unter Pfarrer Klaus Kimmig von Grund auf renoviert.

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Geschichte des evangelischen Pfarrhauses

Von Wolfram Brümmer
Dieses Gebäude hat eine viel kürzere Geschichte als sein katholisches Pendant, wurde es doch erst 1961 seiner Bestimmung übergeben.
Dennoch gab es schon lange Zeit davor "Lutherische" in Oppenau, das allerdings nur zeitweise. Und lange Zeit gab es weder evangelische Einwohner oder gar eine regelgerechte Gemeindeorganisation am Ort.
In einer 1968 erstellten umfangreichen Studie "Reformation – Gegenreformation – Zuwanderung" zeigte Heimatforscher Erwin Schopferer die Geschichte der Protestanten in Oppenau auf, daraus sind nachfolgend Zahlen und Informationen zitiert.
Erwin Schopferer war 1956-1966 Konrektor an der Grund- und Hauptschule in Oppenau und auch als evangelischer Religionslehrer tätig.
Auf Grund des Augsburger Religionsfriedens – der Vertrag von 1555 legte fest: "Wessen Land, dessen Religion!" – war Oppenau als Teil des Straßburger bischöflichen Gebiets katholisch. Ein Sonderfall trat 1604 ein mit dem Vertrag von Hagenau, im Rahmen dieser Pfandschaft war der Herzog des protestantischen Württemberg quasi "Landesherr" im Renchtal geworden.
Laut Vertrag durfte die Bevölkerung aber nicht zum Religionswechsel gezwungen werden.
Andererseits besetzte der Württemberger natürlich die meisten, vor allem die wichtigsten Beamtenstellen mit ihm treu ergebenen, meist protestantischen Landeskindern aus seinem Stammland. So fand für diese Leute am Weihnachtstag 1604 der erste evangelische Gottesdienst im Renchtal in Oberkirch im Amtshaus statt, der Pfarrer kam aus Freudenstadt.
Auch waren durch den Neubau der Stadt Oppenau nach dem Brand 1615 etliche protestantische Handwerksleute nach Oppenau gekommen – und geblieben. So gab es 1620 eine Beschwerde der hiesigen Handwerker über die zugezogenen, welche die Arbeit wegnehmen. Berichtet wird aus jener Zeit während des Wiederaufbaus von 60 Bürgern, mit Anhang – Kinder und Gesinde – 250 bis 300 Seelen, die als Protestanten eigenen Gottesdienst in Oppenau – "drei mal des jars" – beantragen.
In den Kirchenbüchern aus der Zeit des 30jährigen Kriegs stehen etliche Verstorbene "lutherischen" Glaubens. Selbst ein Gerichtszwölfer (Ratsherr), der Bäcker Marx Horner ist vermerkt, er hat in zweiter Ehe eine evangelische Frau geheiratet. Von Horner und seiner ersten Frau Margareth, gest. 1629, wie auch vom Trauzeugen Ratsherr Christian Bechlin existieren noch 1617 erstellte Glasgemäldescheiben in Oppenau. Zumindest war es also seinerzeit in der Bürgerschaft nicht verpönt, evangelisch – lutherisch – protestantisch zu sein.
Das änderte sich bald, die Gegenreformation und Hexenverfolgungen kamen voll zum Tragen. Spätestens wurde dies aktenkundig, als 1636 die erste Rückgabe des Tals an den Straßburger Bischof erzwungen wurde, im Vertrag wurde u. a. die Beseitigung der lutherischen Lehre im Amt Oberkirch, wie auch die Ersetzung des dortigen lutherischen Stadtschreibers festgelegt.
Mit dem Kriegsende 1648 wurde die Pfandschaft wieder in Kraft gesetzt, die erst 1663 endete. Hatte sich Württemberg an die vertraglichen Vereinbarungen der ungestörten Religionsausübung gehalten, so machte der Bischof nun "Tabula rasa": um 1680 gab es keine evangelischen Glaubensgenossen mehr im Renchtal. Und das blieb so bis 1803 die bischöfliche Herrschaft endete.
Wohin verschwanden diese rund 300 Menschen evangelischen Glaubens? Sie verstarben, oft verarmt, einer wurde gar als Hexer angeklagt und umgebracht, die Mobilen zogen weg in protestantische Länder, etliche konvertierten, manche sogar mehrmals. Andere, meist jüngere haben sich durch Mischehen rekatholisiert.
Noch im Jahr 1811 berichtet der Schultheiß von Oppenau: "In allen Gemeinden des Gerichts Oppenau sind die Einwohner der katholischen Religion zugehörig, außer den Förstern."
Erst nach der Bildung des Staates Baden und mit dem wirtschaftlichen Aufschwung wanderten wieder einzelne evangelische Christen als Beamte und Geschäftsleute zu, 1858 entstand in Oberkirch eine evangelische Gemeinde für das ganze Renchtal.
Aus dieser Oberkircher Gemeinde heraus entstand 1938 die selbständige evangelische Kirchengemeinde in Oppenau, zuständig für das gesamte "Hintere Renchtal".
Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung während des Kaiserreichs, aber auch nach dem Ende des Ersten Weltkriegs kamen weitere Personen evangelischen Glaubens nach Oppenau.
Seit 1894 erhielt Oppenau und das "Hintere Renchtal" 16 mal im Jahr sonntäglichen Gottesdienst, der in einem Schulsaal abgehalten wurde.
Während und nach dem Zweiten Weltkrieg kamen Flüchtlinge aus Kehl, aus Ost- und Mitteldeutschland, viele der evangelischen Kirche angehörig.
Bereits im Jahr 1930 hatte die evangelische Gemeinde ein "schönes Grundstück" gekauft, aber erst 1939 erfolgte die Grundsteinlegung für die Kirche. Während des Krieges ruhte der Rohbau, im März 1950 wurde die Kirche eingeweiht. Im folgenden Jahr 1951 wurde aus dem Vikariat ein selbständiges Pfarramt mit eigenem Pfarrer.
Ab 1958 plante und baute man auf dem kircheneigenen Gelände ein Pfarrhaus mit Gemeindesaal und Nebenräumen, 1961 wurden diese Baulichkeiten der Bestimmung übergeben.
Da die Straße längs der Kirche nach dem früheren Gelände "Am Lustgarten" lautete, bat der Pfarrer um einen angemessener klingenden Namen. Man einigte sich auf Johann Peter Hebel, einen Zeitgenossen des Großherzogs Karl Friedrich, dem Namensgeber der zweiten Straße am Kirchengrundstück.
Das Wachstum der evangelischen Gemeinde verdeutlicht sich im Bevölkerungsanteil von Oppenau. Selbst noch 1825 war keiner von den 1.678 Einwohnern Oppenaus evangelisch. Nur im späteren Ortsteil Lierbach gab es schon 5 Evangelische bei 379 Bewohnern, darunter Revierförster Mittenmaier, der Allerheiligen touristisch erschloss. Dann waren es 1905 schon 99 von 2.078, 1950 waren 299 von 2.488 Einwohnern evangelisch.
Nach dem Bau von Kirche, Gemeindesaal und Pfarrhaus konnten 1968 dann 586 evangelische Gemeindemitglieder bei 3.067 Einwohnern gezählt werden. Im Jahr 2005 lebten noch 533 Evangelische in Oppenau während die Einwohner katholischen Glaubens einen Zuwachs verzeichnen konnten, ebenso wie die Gruppe "ohne Religionsangabe".
Entsprechend sind die evangelische Kirche und das Pfarrhaus deutlich kleiner als die katholischen Gegenstücke.

Kurztext zur evangelischen Kirche und zum evangelischen Pfarrhaus.

Die evangelische Kirche an der Ecke Karl-Friedrich Straße und Johann-Peter-Hebelstraße.
Der Grundstein wurde 1939 gelegt, der Rohbau noch erstellt, dann ruhte die Bautätigkeit während des Zweiten Weltkriegs. Durch viele Kriegsflüchtlinge evangelischen Glaubens bedingt, wuchs die kleine Gemeinde sehr stark, der Bau der Kirche wurde bald nach Kriegsende wieder aufgenommen und 1950 wurde sie fertig gestellt.

Mit Planung und Bau des Pfarrhauses in der Johann-Peter-Hebelstraße wurde 1958 begonnen, zusammen mit dem Gemeindesaal wurde es 1961 seiner Bestimmung übergeben. Links im Bild der kleine Turm der Kirche, der Gemeindesaal liegt hinter diesen beiden Gebäuden im Bild.


Frühe Protestanten in Oppenau – Ratsherr und Burger Marx Horner, seines Zeichens Bäcker, heiratete 1630 in zweiter Ehe die "Lutherische" Jungfrau Anna Paula Conradt aus Freudenstadt, er verstarb 1633. (Bildrepro Renchtäler Heimatmuseum)

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